Volles Haus beim" Tag der älteren Generation im Lindenhof" - Die "Creme de la Creme der älteren Herrschaften"

„Uns Senioren liegt es so sehr am Herzen, dass wir auch noch in den kommenden Jahren unser Odeon Theater haben und Kultur genießen können",

diesen Appel zur Pflege der Kultureinrichtung richtete die Vorsitzende der Seniorenvertretung Goslar, Anelles Tschupke, gestern beim „Tag der älteren Generationen" an Rat und Verwaltung.

Mehr als 390 Senioren strömten zu der traditionellen Veranstaltung in den „Lindenhof", die bereits das 39. Mal organisiert wurde. „Es wären noch viel mehr Gäste gekommen, aber das hätte die Kapazitäten im Lindenhof gesprengt", so Tschupke.

Für die 84-Jährige Waltraud Beyer aus Goslar gehört der Tag einfach dazu: „Es ist herrlich, eine solche Veranstaltung zu besuchen, und irgendwie ist ja hier im Lindenhof die Creme de la Creme der älteren Herrschaften, da muss ich natürlich auch gesehen werden."

Das Grußwort für die Stadt sprach Fachbereichsleiter Burkhard Siebert. Er betonte, dass die Goslarer Senioren sich besonders dadurch auszeichneten, sehr aktiv zu sein. Beispiele hierfür gebe es viele: So gründete sich im vergangenen Jahr unter anderem ein PC-Club für Senioren mit zahlreichen Mitglieder.

Uwe Thieme von der Bürgerstiftung berichtet mit Stolz, seit drei Jahren Rentner zu sein: „Das ist mein schöner Lebensabschnitt nach meiner Studienzeit. Ich kann jetzt endlich das machen, wozu ich wirklich Lust habe." Der 68-Jährige freut sich auf jedes Lebensjahr. Wen er nämlich jünger werden würde, könnte er beispielsweise nicht am Großwerden seiner Enkel teilhaben.

Einen Tipp gab der PC-Freund allen Senioren: „Nutz unbedingt das Internet, das ist das Tor zur Welt." Dechant Kuno Kohn las eine kleine Geschichte von Anselm Grün vor und bescheinige den Senioren sechs Tugenden des Alters: Gelassenheit, Geduld, Sanftmut, Freiheit, Dankbarkeit und Liebe.

Für die musikalische Umrahmung beim „Tag der älteren Generationen" sorgte unter anderem die Bläserklasse des Ratsgymnasiums, der Singkreis Ostpreußen und die Kinder der Grundschule Hahndorf. Tanzdarbietungen gab es von der Tanzwerkstatt Rohr.

Quelle: Sebastian Sowa, Goslarsche Zeitung

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