Waldtag Klasse 5b mit dem Verein „Wald für Morgen e.V.“ am 19.7.21

 

Am Montag, den 19.7.21, also zwei Tage vor der Zeugnisausgabe, traf sich die Klasse 5b mit ihrer Klassenleitung Frau Meyer und Herr Böhm morgens um 8 Uhr im Ratsgymnasium, um per Fußmarsch durch die Goslarer Altstadt vorbei am Marktplatz, Stubengalerie, Moritz-von-Sachsen-Platz und St.-Annen-Haus die Fläche oberhalb des Berufsförderungswerkes zu erreichen. Dort wurden wir von Waldpädagogen des Vereins „Wald für Morgen e.V.“ empfangen und bekamen anhand eines Spiels, in welchem der Zusammenhang zwischen allen Baumarten des Waldes dargestellt wurde, das Vorhaben des Tages aufgezeigt: Den Wald als lebendes Ganzes wahrzunehmen, das erhalten und gepflegt werden muss. Hierbei wurden auch Bäume aus der Nähe begutachtet, und z.B. die Folgen des Borkenkäferbefalls (Bohrlöcher, Harz, „Mehl“).

Nach einem Picknick an einem der durch den Verein neu mit Bäumen wie Erle und Buche bepflanzten Gatter, in welchem eine Idee des Künstlers und Kaiserringstipendiaten 2019, Andreas Greiner, umgesetzt wurde (siehe https://www.waldfuermorgen.de/das-kunstprojekt/impressionen.html ) wurden wir animiert, einen genaueren Blick in den Wald zu werfen und in kleinen Kästchen gegensätzliche Objekte aufzufinden (z.B. weich-hart).

Oberhalb des Bauwagens fanden wir so geübt ein Nest einer Gallwespe.

Im Anschluss daran fanden die Hauptaktivitäten in Gruppen statt. An der ersten Station sprachen wir über die Grundlagen der Tierwelt in den heimischen Wäldern (inklusive einiger Worte aus der Jägersprache, z.B. was „Stangen“ sind und was „Losung“…).

An einer zweiten Station verwandelten wir uns in Vögel und mussten geeignete Nistplätze suchen und dort ein Nest in passender Größe und Form sowie Geschütztheit anlegen. Plus, Würmer (in Form von Zahnstochern) mussten im Wald gefunden und flugs herbeitransportiert werden.

Drittens, wir wurden auch etwas gröber handwerklich aktiv und nagelten einige Hordengatter zusammen, was zwar laut und anstrengend war, aber nach dem ganzen Schuljahr „Kopfarbeit“ eine wohltuende praktische Abwechslung.

Auf dem Weg herab konnte jeder sein persönliches Souvenir oder Mitbringsel zusammenstellen (ein Pappbäumchen mit Kräutern oder Blumen etc. bekleben).

Dank des idealen Wanderwetters war dann noch genug Kraft vorhanden für den zügigen Rückweg über Dörpkestieg-Bleicheweg-Glockengießerstraße-Kornstraße zum RG.

So findet das Schuljahr seinen Abschluss.

 


 

 

 

 

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