RATSGYMNASIUM GOSLAR

        Altsprachliches, Neusprachliches und
Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium

 

 

Schulordnung

 

Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Schule tragen Schüler, Eltern und Lehrer gemeinsame Verantwortung.
Neben der hieraus abzuleitenden gegenseitigen Rücksichtnahme müssen bestimmte Regelungen eingehalten werden.

  1. Lärmen, Laufen und Spielen auf den Fluren sind zu vermeiden.
  2. Jeder Einzelne ist für die schonende Behandlung der Räume, des Inventars sowie für die Sauberkeit im gesamten Schulbereich zuständig und verantwortlich. Schäden jeder Art müssen den Klassen- oder Fachlehrern und dem Hausmeister gemeldet werden; Fundsachen sind beim Hausmeister abzugeben.
  3. Vor Schulbeginn und nach den Pausen erwarten die Schüler die Lehrer in den Unterrichtsräumen.
  4.  Fachräume und Turnhalle dagegen dürfen nur bei Anwesenheit des Fachlehrers betreten werden. Ist fünf Minuten nach Unterrichtsbeginn der Lehrer noch nicht in der Klasse, fragt der Klassensprecher im Lehrerzimmer oder im Sekretariat nach.
  5. In den großen Pausen verlassen alle Schüler die Klassenräume, Fachräume und Flure im A- und B-Trakt. Allen Schülern stehen der Schulhof, der Schulgarten sowie der Flur im Erdgeschoss (A-Trakt) und die Kellerräume (A-Trakt) als Aufenthaltsbereich zur Verfügung. Die Lehrkräfte schließen in den großen Pausen die Klassen ab, die aufsichtsführenden Lehrkräfte überprüfen die einzelnen Flure von oben nach unten.
  6. Die Aufsichten werden unterstützt durch Schüler der Jahrgangsstufe 11.
  7. Schülern ist die Nutzung von Handys u.a. elektronischen Geräten (z. B. MP-3-Player, Spielkonsolen etc.) in den Schulgebäuden und im Schulgarten untersagt. Die Geräte sind beim Betreten der Schulgebäude und im Schulgarten auszuschalten. Eine Nutzung ist nur auf dem Schulhof zulässig. Bei Klausuren sind Handys u.a. elektronische Speichergeräte beim Lehrer abzugeben. Eine Ausnahme bildet die gezielte Nutzung nach Aufforderung durch den Lehrer für den Unterricht.
  8. Die Schülerbibliothek ist an einzelnen Tagen in den großen Pausen geöffnet.
  9. Schüler der Jahrgänge 5 und 6 dürfen das Schulgelände nicht verlassen. Schüler der Jahrgänge 7 und 8 dürfen beim Vorliegen der schriftlichen Erlaubnis der Eltern und unter Mitführung des Schülerausweises (Näheres regelt das entsprechende Formblatt) das Schulgelände in den Freistunden verlassen. Dies gilt nicht für die Pausen. Ab der 9. Klasse dürfen die Schüler das Schulgelände in den Freistunden sowie in den Pausen verlassen.
  10. Schneeballwerfen und Schlittern müssen auf dem Schulgelände wegen der damit verbundenen Unfallgefahr unterbleiben. 
  11.  Für Fahrräder stehen Fahrradständer zur Verfügung. Auf dem Schulhof werden die Räder geschoben. 
  12. Nach Unterrichtsschluss steht den Fahrschülern der Aufenthaltsbereich im Keller bis zur Abfahrt der Verkehrsmittel zur Verfügung. 
  13. Nachhilfeunterricht durch Schüler kann im Schulgebäude erteilt werden. 
  14. Schulunfälle müssen unverzüglich im Sekretariat gemeldet werden. 
  15. Das Mitführen von Drogen jeglicher Art (auch Alkohol) und deren Konsum sowie das Rauchen sind auf dem Schulgelände und während jeglicher Schulveranstaltung untersagt. 

Auf gesetzliche Regelungen, die geltenden Erlasse und Verfügungen sowie entsprechende Konferenzbeschlüsse wird verwiesen. Ich bitte um Beachtung der Rückseite. 

Die Schulordnung gilt mit sofortiger Wirkung. (Beschluss der Gesamtkonferenz vom 03.07.2014) 

Dreß, OStD

- Schulleiter -

 

 

Zusammenarbeit zwischen Schule, Polizei und Staatsanwaltschaft

(Erlass vom 30.09.2003)

 

Zu 3.1. Anzeigepflicht der Schule:

 

„Die Schulleitung hat unverzüglich die Polizei zu informieren, sobald sie Kenntnis davon erhält, dass eine der folgenden oder vergleichbare Straftaten an ihrer Schule oder im unmittelbaren Zusammenhang mit der Schule gegen oder durch ihre Schülerinnen und Schüler begangen worden ist oder eine solche Straftat bevorsteht:

Straftaten gegen das Leben, Sexualdelikte wie z.B. Vergewaltigung oder sexueller Missbrauch, Raubdelikte wie das sog. „Abziehen" von Sachen, gefährliche Körperverletzungen (wie z.B. mit Waffen, gefährlichen Werkzeugen oder gemeinschaftlich begangene), oder andere erhebliche Körperverletzungen, andere Gewaltdelikte, insbesondere solche, die gemeinschaftlich oder wiederholt begangen werden, wie auch besonders schwere Fälle von Bedrohung, Beleidigung (z.B. Sexualbeleidigung), Sachbeschädigung (z.B. Graffiti) oder Nötigung; weiterhin politisch motivierte Straftaten, Verstöße gegen das Waffengesetz, Einbruchsdiebstähle, aber auch einfache Diebstähle, wenn sie wiederholt vorkommen, gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr (z.B. Steinwürfe) und der Besitz, der Handel oder die sonstige Weitergabe von Betäubungsmitteln.

Gemeint sind vollendete wie versuchte Delikte.

Die Lehrkräfte sind verpflichtet, sofort die Schulleitung zu unterrichten, sobald sie Kenntnis von solchen oder vergleichbaren Straftaten erhalten.“

 

 

 

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